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	<title>Schönschrift &#187; Ton</title>
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	<description>Notizen zur Kultur</description>
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		<title>Jedes Jahr anders neu &#124; Die Kollektiv Nights des Jazzkollektiv Berlin im .hbc</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Weber]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[HBC]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzkollektiv Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektiv Nights]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Hörräume zu erschaffen und eingefahrene Hörerfahrungen aufzubrechen, das dürfte wohl der größte gemeinsame Nenner der Mitglieder des Jazzkollektiv Berlin sein. Aus dem Zusammenschluss der Ausnahmemusiker Gerhard Gschlößl, Marc Schmolling, Felix Wahnschaffe, Wanja Slavin, Philipp Gropper, Johannes Lauer und Ronny &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/kollektiv-nights-des-jazzkollektiv-berlin-hbc/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Jedes+Jahr+anders+neu+%7C+Die+Kollektiv+Nights+des+Jazzkollektiv+Berlin+im+.hbc+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2108" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-2108" title="Jazzkollektiv Berlin" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2012/01/jazzkollektiv-berlin.jpg" alt="Gruppenfoto" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Foto: J. L. Diehl (alle Rechte vorbehalten)</p></div>
<p>Neue Hörräume zu erschaffen und eingefahrene Hörerfahrungen aufzubrechen, das dürfte wohl der größte gemeinsame Nenner der Mitglieder des <a href="http://www.jazzkollektiv.de/">Jazzkollektiv Berlin</a> sein. Aus dem Zusammenschluss der Ausnahmemusiker <a href="http://www.gerhardgschloessl.de/">Gerhard Gschlößl</a>, <a href="http://www.marc-schmolling.de/">Marc Schmolling</a>, <a href="http://www.felix-wahnschaffe.de/">Felix Wahnschaffe</a>, <a href="http://www.wanja-slavin.de/">Wanja Slavin</a>, <a href="http://www.myspace.com/philippgropper">Philipp Gropper</a>, <a href="http://johanneslauer.de/">Johannes Lauer</a> und <a href="http://www.ronnygraupe.de/">Ronny Graupe</a> im Jahr 2007 wuchs somit ein gewichtiger Baustein der Berliner Jazzszene. Einmal im Jahr laden sie zu einem Festival des zeitgenössischen und avantgardistischen Jazz ein, um so einen momentanen Stand ihres Schaffens zu präsentieren: den Kollektiv Nights. <span id="more-2103"></span></p>
<p>Jede Gruppe öffnet dabei eine andere Tür und überrascht das Publikum auf eine andere Art und Weise. Die Spannung und Energie auf der Bühne überträgt sich auch auf die Zuhörer, die sich mit Zwischenapplaus bemerkenswert zurückhalten, wohl um ja nicht die nächste Wende zu versäumen. Es sei denn, es kann nicht anders. Beispielsweise als beim Wanja Slawin Sextett der Kontrabassist <a href="http://robertlandfermann.com/">Robert Landfermann</a> mit einem atemraubenden Flageolett-Solo auf seinem fünf-saitigen Instrument brillierte. Ebenso verdient hätte es der überragende Trompeter <a href="http://www.efi.group.shef.ac.uk/musician/mdorner.html">Axel Dörner</a> (Die Anreicherung), der seinem Instrument ungewohnt bildgewaltige Subtone-Klänge entlockte, die an dumpfe Vibrationen einer U-Bahnbaustelle erinnerten. Die detailreichen Kompositionen mit ihren zahlreichen polyrhythmischen Verschiebungen und Überlagerungen der Schlagzeuger und Instrumentalisten lassen Assoziationen mit Wanderungen im Hochgebirge einerseits und Spaziergängen am Strand andererseits zu. Hier brechen Akkorde und Harmonien in sich zusammen, nur um an anderer Stelle wieder rekonstruiert zu werden. Aber nicht nur die großen Sprünge erzeugen die Spannung. Beinahe noch aufregender sind die Erkundungen im Zwischenraum zweier Halbtöne, der in der europäischen Musikgeschichte ein Schattendasein fristet.</p>
<p>Mit der Faszination dieser Mikrotonalität befasst sich nicht nur das <a href="http://stereolisa.de/pass/benjamin.htm">Benjamin Weidekamp</a> Quartett, aber exemplarisch sei das beinahe binär erklingende Stück „seriell, nicht seriös“ herausgegriffen. Nicht zuletzt, weil die Kompositionen auf den Namen der Bandmitglieder basieren – und zwar ins Morsealphabet übersetzt! Ganz anders hingegen die Herangehensweise des Solisten Marc Schmolling, der sich „mit absolut leerem Kopf“ an den Flügel setzt und so die freie Improvisation des Freejazz mit den Techniken der intuitiven Musik verknüpft.</p>
<p>So bleibt zu hoffen, dass das Jazz Kollektiv Berlin genug Kraft hat, die Kollektiv Nights auch in den kommenden Jahren auszurichten. Dazu wünscht sich das Kollektiv nicht nur eine <a href="http://www.ig-jazz-berlin.de/?page_id=16">Förderung</a> durch die öffentliche Hand, sondern vielmehr auch den direkten Zuspruch des Publikums. Deshalb sei es hier nochmals geschrieben: Konzerte des Jazzkollektiv Berlin sind wärmstens empfohlen.</p>
<p><em>Wer die nächsten Konzerte nicht verpassen will, dem sei der gut versteckte <a href="http://www.jazzkollektiv.de/">Newsletter</a> ans Herz gelegt.</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-kollektiv-nights.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-2105" title="Notizen Kollektiv Nights" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2012/01/notizen-kollektiv-nights-thumb.jpg" alt="Handschriftliche Notizen" width="275" height="275" /></a><a href="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-kollektiv-nights.pdf">Notizen zu diesem Artikel als PDF</a></p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Jedes+Jahr+anders+neu+%7C+Die+Kollektiv+Nights+des+Jazzkollektiv+Berlin+im+.hbc+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Anspruchsvolle Gänsehaut &#124; Folk-Tassignon quartet im B-Flat Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Waelti]]></category>
		<category><![CDATA[B-Flat]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Folk-Tassignon Quartet]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Lothar Ohlmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Tassignon]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Folk]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum glänzen Jazz-Musiker eigentlich immer so? Oder sieht es für Uneingeweihte nur so aus, weil sie an das dunkelrote Licht in Jazz-Bars nicht gewöhnt sind? Strahlende Erscheinungen auf der Bühne, die poliertes Holz im Arm und funkelndes Blech an die &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/folk-tassignon-quartet-konzert-b-flat-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Anspruchsvolle+G%C3%A4nsehaut+%7C+Folk-Tassignon+quartet+im+B-Flat+Berlin+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2068" title="Folk Tassignon quartet" src="/wp-content/uploads/2012/01/folk-tassignon-quartet.jpg" alt="Das Quartett auf der Bühne" width="720" height="306" /></p>
<p>Warum glänzen Jazz-Musiker eigentlich immer so? Oder sieht es für Uneingeweihte nur so aus, weil sie an das dunkelrote Licht in Jazz-Bars nicht gewöhnt sind? Strahlende Erscheinungen auf der Bühne, die poliertes Holz im Arm und funkelndes Blech an die Lippen halten. Und sobald sie mit diesen Prothesen, die die Körper irgendwie erst vervollständigen, Klang erzeugen, geht so ein Schimmer durch den Raum. &#8222;You complete me, completely&#8230;&#8220; &#8211; dieses Stück des <a href="http://www.myspace.com/folktassignon">Folk-Tassignon Quartet</a> wurde zwar für eine Hochzeit geschrieben, könnte aber auch eine Liebeserklärung der Musikerinnen an ihr Werkzeug sein. Zu hören waren Tassignon (Sophie) und Folk (Susanne) jetzt im Berliner Jazz-Glanz-Paradeladen <a href="http://www.b-flat-berlin.de/">B-Flat</a>. <span id="more-2050"></span></p>
<p>Gemeinsam mit Andreas Waelti am Kontrabass und Lothar Ohlmeier an der Bassklarinette werden die beiden zum Quartett. Mit Tassignons Stimme, Folks Klarinette und Altsaxophon klingen sie allerdings fast schon wie ein kleines Orchester. Ganz viele und doch nur vier (+ Glanz). Ein bisschen musical-esk muten die Arrangements an &#8211; große Gesten, überraschte Gesichter, mittel-waghalsige Sprünge und Schläge. Irgendwo zwischen modernem Vocal-Jazz und Folk hat das Quartett Träumerisch-Trauriges im Angebot (&#8222;Dancing on the Rim&#8220;), aber auch lustige Melodien (&#8222;When your Illusions die&#8220;) und anspruchsvolle Gänsehaut (&#8222;No One&#8220;).</p>
<p>Während Waelti seinen Bass auch schon mal für eine kleine Percussion-Einlagen benutzt und die BläserInnen melodiös Ringelpiez mit Anfassen spielen, ist Tassignons Stimme am aufregendsten, wenn sie nicht von vorformulierten Worten abgelenkt wird. Wie die Kollegen mit ihren externen Instrumenten schöpft sie dann in den Soli aus dem Vollen, hickst, murmelt, kichert und  <a title="Charlotte &amp; Mr. Stone | Giggeln, Glucksen, Schmunzeln, Schrecken" href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/charlotte-mr-stone-giggeln-glucksen-schmunzeln-schrecken/">erinnert an ihre experimentelleren Projekte</a>. Das heißt aber nicht, dass die lakonisch-poetischen Lyrics keinen Spaß machen würden. Texte und Arrangements stammen aus den Federn der beiden Frontfrauen. Da kann auch schon mal das eine oder andere nicht ganz ernst gemeinte kannibalistische Szenario heraufbeschworen werden &#8211; mit Tassignons Stimme klingt es immer noch glockenhell.</p>
<p>Worte und Klänge ergänzen einander zwischen hell und dunkel, tanzend und schwingend, lustvoll, lustig und verheult, sanft und (selten) schrill. Eben: glänzend.</p>
<p><em>Am 24. März ist das Folk-Tassignon Quartet im Bamberger Jazz Club zu hören. In Berlin gibt es davor Sophie Tassignon in verschiedenen anderen Konstellationen, zum Beispiel mit Charlotte und Mr. Stone oder Peter van Huffel. Termin <a href="http://www.sophietassignon.be/concerts.htm">hier</a>.</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-folk-tassignon.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-2071" title="Notizen" src="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-folk-tassignon-thumb.jpg" alt="Thumbnail der Notizen zu diesem Artikel" width="275" height="275" /></a><a href="/wp-content/uploads/2012/01/notizen-folk-tassignon.pdf">Notizen zu diesem Artikel als PDF</a>.</p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Anspruchsvolle+G%C3%A4nsehaut+%7C+Folk-Tassignon+quartet+im+B-Flat+Berlin+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Charlotte &amp; Mr. Stone &#124; Giggeln, Glucksen, Schmunzeln, Schrecken</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 08:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte & Mr. Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Vincent]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Tassignon]]></category>

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		<description><![CDATA[Charlotte &#38; Mr. Stone sind ein tropfender Wasserhahn mit Fahrradunfall, ein Kichern bis Gackern, Husten bis Schnauben. Sie sind Interferenzen und Zwischenfrequenzen, musikalische Texturen zwischen Schmunzeln und Schrecken. Charlotte &#38; Mr. Stone a.k.a. Simon Vincent und Sophie Tassignon sind eine &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/charlotte-mr-stone-giggeln-glucksen-schmunzeln-schrecken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Charlotte+%26%23038%3B+Mr.+Stone+%7C+Giggeln%2C+Glucksen%2C+Schmunzeln%2C+Schrecken+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1675" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-1675" title="charlotte_mr_stone" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/10/charlotte_mr_stone.jpg" alt="" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Foto: alle Rechte vorbehalten</p></div>
<p>Charlotte &amp; Mr. Stone sind ein tropfender Wasserhahn mit Fahrradunfall, ein Kichern bis Gackern, Husten bis Schnauben. Sie sind Interferenzen und Zwischenfrequenzen, musikalische Texturen zwischen Schmunzeln und Schrecken. <a href="http://www.myspace.com/charlotteandmrstone">Charlotte &amp; Mr. Stone</a> a.k.a. Simon Vincent und Sophie Tassignon sind eine Stimme mit Mikrofon, ein Mischpult, Synthesizer, Rechner und zehn rot lackierte Nägel. Bei ihrem letzten Berliner Live-Gig im <a href="http://www.sowieso-neukoelln.de/">Sowieso</a> haben sie ein hübsches altes Klavier zur Seite geschoben, um daneben jede Menge Kabel und Knöpfe zu installieren. Nun erscheint ihr Album &#8222;Trees and Birds and Beautiful Things&#8220; im Strickmantel.<span id="more-1673"></span></p>
<p>Worte zu dieser Musik zu finden, fällt gar nicht leicht. Sophie Tassignon ist eine virtuose Vokalistin mit schauspielerischem Talent. Manchmal gluckst sie (nur) ins Mikrofon, schnalzt, räuspert, giggelt. Manchmal singt sie aber auch und dann versteht man sogar ab und zu Worte, Sprachen oder Lyrics. &#8222;There are witches in the hills&#8230;&#8220; Dann klingt sie wieder wie von weit weg, im Vorbeifahren oder unter der Dusche. Ein Flüstern, Wispern, Raunen. Das alles wandert in die Loop-Maschine und auf gefühlten 1000 Kanälen zurück in den Raum, der schlagartig nur noch aus Geräusch besteht. Dazu stellt Simon Vincent nicht weniger virtuos die Klaviatur der elektronischen (Un-)Möglichkeiten auf die Probe. Dabei entsteht der gewünschte Sound manchmal schlicht durch das Ziehen am Kabel und Drehen am Stecker.</p>
<p>Die zwei fordern bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1Cg4IK8Isvs">ihren Auftritten</a> wie auf dem Album das Verhältnis zwischen Live-Momenten, Aufnahme und Archivierung heraus. Aus der Improvisation heraus entstehen Spannungsmomente. Was eben noch ein einmaliger Impuls war &#8211; beiden so neu, dass ihnen die Überraschung ins Gesicht geschrieben steht &#8211; wird im Loop zum mechanisch-rhythmischen Chorus und gehört im nächsten Moment schon zur Textur des Tracks. Das Mikrofon ist dabei Verstärker für Tassignons Stimme und Instrument, auf dem sie im wahrsten Sinne des Wortes spielt. Wenn diese Stimme gleichzeitig in ihrer Kehle und im Gerät steckt, im Raum schwingt und aus den Boxen kracht und sich mit Vincents elektronischen Sounds mischt, dann entsteht so ein ganz besonderer Live-Moment.</p>
<p><em>Auf &#8222;Trees and Birds and Beautiful Things&#8220; gibt es neben Konzert-Mitschnitten auch Studioaufnahmen. Das Release-Konzert findet am 20. November im Berliner <a href="http://intersoup.de/">&#8222;Intersoup&#8220;</a> statt.</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/10/notizen-charlotte-mr-stone.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-1727" title="Notizen" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/10/notizen-charlotte-mr-stone-thumb.jpg" alt="Notizen auf Flyer" width="275" height="275" /></a><a href="/wp-content/uploads/2011/10/notizen-charlotte-mr-stone.pdf">Notizen zu diesem Artikel als PDF</a></p>
<img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Charlotte+%26%23038%3B+Mr.+Stone+%7C+Giggeln%2C+Glucksen%2C+Schmunzeln%2C+Schrecken+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein ehrlicher Einblick &#124; Thees Uhlmann schwimmt allein den Fluss hinauf</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 09:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Brüggemann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Casper]]></category>
		<category><![CDATA[Grand Hotel van Cleef]]></category>
		<category><![CDATA[Opel Kadett]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre Littbarski]]></category>
		<category><![CDATA[Thees Uhlmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf. Wenn ein Mann Mitte 30 Worte wie diese singt, hofft man für ihn, dass er nicht an Burn-out oder Midlife Crisis leidet. Und nein, Thees Uhlmann leidet nicht, wenn er &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/thees-uhlmann-schwimmt-allein-den-fluss-hinauf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=Ein+ehrlicher+Einblick+%7C+Thees+Uhlmann+schwimmt+allein+den+Fluss+hinauf+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="720" height="405" src="http://www.youtube.com/embed/GwwaYX1oG6g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf. Wenn ein Mann Mitte 30 Worte wie diese singt, hofft man für ihn, dass er nicht an Burn-out oder Midlife Crisis leidet. Und nein, Thees Uhlmann leidet nicht, wenn er die Zeilen der ersten Single seines neuen Soloalbums singt, vielmehr ertönt der bekannte nachdenkliche Sound des Hamburger Jungen. Durch die freudvolle Stimme eines Mannes in den besten Jahren erfahren wir, was Erwachsenwerden bedeutet, welche Vorbilder einst sein Zimmer zierten.<span id="more-1400"></span></p>
<p>Der Opel Kadett und Pierre Littbarski sind im Jahre 2011 zwar nur noch Helden einer vergangenen Zeit, für Uhlmann sind es die Lachse seiner Jugend. Er besingt sie und seine Erinnerungen. Der Kadett wird mittlerweile als Youngtimer eingestuft,  Littbarski würde sich hierüber freuen.</p>
<p>Das Video wirft einen Blick in die Jugend, in die niedersächsische Heimat des Musikers Uhlmann: Er fuhr Kettcar, radelte über die Straßen und kickte den Ball durch den heimischen Garten. Zu trinken gab es Jever und Astra.</p>
<p>Der Refrain der ersten Single klingt betont bedeutungsvoller als eine Jugend auf dem Dorfe vermutlich sein kann. „Wenn es eine Lektion gibt, habe ich sie gelernt: Das Leben ist wie Feuer, es brennt und es wärmt. Das Leben ist hart, aber das nehme ich in Kauf – zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf!“ Er gibt einen ehrlichen Einblick in seine Jugend, in sein Leben und überzeugt damit. Es sind Wahrheiten eines Musikers, der längst mehr ist als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tomte">Tomte</a>-Sänger.</p>
<p>Als Label-Manager bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Hotel_van_Cleef">Grand Hotel van Cleef</a> sorgt er sich um die Zukunft junger Künstler. Aktuell macht er in Hip-Hop. Zumindest im Refrain bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Casper_%28Rapper%29">Casper</a> auf dessen hochgelobter Platte XoXo. Und Casper ist dafür auch bei Thees auf der Platte. Und wie früher, als der Kadett die Straßen prägte, gibt es diese Musik in limitierter Auflage auf Vinyl. Für alle anderen ab sofort auch auf CD und als MP3.</p>
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		<title>We are all Americans &#124; Sarsaparillas poetisches Universum</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 07:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katja Grawinkel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandon Miller]]></category>
		<category><![CDATA[Damir Bacikin]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Smith]]></category>
		<category><![CDATA[Martha Rose]]></category>
		<category><![CDATA[Nikola Jeremic]]></category>
		<category><![CDATA[Sarsaparilla]]></category>

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		<description><![CDATA[Inhale while looking up through the brow: I AM resonating with the Creative Heart-Mind of the Living Universe. Exhale and smile: I AM the Creative Heart-Mind of the Living Universe. Wer diesen Tipp zum universellen Zeitvertreib (especially on the U-bahn or in &#8230; <a href="http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/we-are-all-americans-sarsaparillas-poetisches-universum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img src="http://piwik.xn--schnschrift-tfb.org/piwik.php?idsite=7&rec=1&action_name=We+are+all+Americans+%7C+Sarsaparillas+poetisches+Universum+%7C+Sch%C3%B6nschrift" style="border:0" alt="" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1392" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-1392" title="brandon_möwe1" src="http://xn--schnschrift-tfb.org/wp-content/uploads/2011/08/brandon_möwe1.jpg" alt="" width="720" height="306" /><p class="wp-caption-text">Bild: Sarsaparilla (Alle Rechte vorbehalten)</p></div>
<blockquote><p>Inhale while looking up through the brow: I AM resonating with the Creative Heart-Mind of <span class="Apple-style-span">the Living Universe. </span>Exhale and smile: I AM the Creative Heart-Mind of the Living Universe.</p></blockquote>
<p>Wer diesen Tipp zum universellen Zeitvertreib (<em>especially on the U-bahn or in an airplane or a bathtub&#8230;</em>) in letzter Zeit in seinem E-Mail Postfach gefunden hat, hatte Glück. Wer nicht, der ist nicht in Brandon Millers freundlichem Mail-Verteiler (<em>Dear fellow earthlings…</em>) und muss deshalb in der Zeitung oder durch die unerfindlichen Kräfte von Zufall und Gelegenheit von den Konzerten seines musikalischen Projekts <a href="http://www.myspace.com/sarsaparillamusic">Sarsaparilla</a> erfahren. Die Veröffentlichung des fünften Albums ist für die nähere Zukunft geplant. Zuletzt gab es unter dem Titel &#8222;Everyone here seems so familiar&#8220; einen Mix aus den vorherigen CDs des US-Amerikaners und Wahlberliners: „Yardsale“, „A hike unlike“ und „Ebb“. Ein Rückblick.<span id="more-1378"></span></p>
<p>„Everyone here&#8230;“ klingt wie der Moment am Morgen, bevor man die Zeitung aufschlägt und das Fenster aufmacht. Der, den man gerne noch ein bisschen hinaus zögern möchte, damit die feindliche Welt draußen bleibt. <em>Einatmen. Ausatmen.</em> Wenn jetzt der Eröffnungstrack <a href="http://www.myspace.com/sarsaparillamusic/music/songs/hunt-62110644">„Hunt“</a> im Radio laufen würde, dann sähe diese Welt gleich ganz anders aus. Sarsaparilla schwören darin die Hörerschaft auf ihr kleines poetisches Universum ein. Sanft aber eindringlich singt Miller von Lachsen, die zwischen Kanada und den USA durch die Flüsse jagen und man lässt sich nur zu gerne mitspülen. Die musikalischen Arragements erarbeitet er mit Nikola Jeremic (Mix, Piano, Chaos Pad) und Joe Smith (Percussion), die auch mit ihm auftreten. Musikalische Gäste sind Damir Bacikin (Trompete) und Martha Rose (Violine).</p>
<p>Man denkt an die großen und kleinen Singer und Songschreiber, in deren Tradition Miller zwischen Folk-Rock und Pop singend siniert. An <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Young">Neil Young</a> oder<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leonard_Cohen"> Leonard Cohen</a>, trauriger an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Damien_Rice">Damien Rice</a>, zorniger an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bright_Eyes">Bright Eyes</a>. Und  man denkt an das Amerika, das in der Zeitung steht, Millers Heimatland. Yes, we can? Während Barack Obama Yard für Yard die verspielten Sympathien der Welt für sein Land zurück lächelt, spielt das Sarsaparilla-Radio konsequent so macht-ferne (und manchmal ein bisschen weltfremde) Balladen wie „Photographer“ (&#8222;Ebb&#8220;) und das zauberhaft getragene <a href="http://www.myspace.com/sarsaparillamusic/music/songs/haystack-46448461">„Haystack“</a>. Miller zuckt in seinen Texten, mal traurig, mal verträumt, aber immer poetisch die Achseln zum Spiel der Mächtigen und singt von einer besseren Welt.</p>
<p>Es geht nicht um die Geschicke, die die Welt bestimmen, sondern um die kleinen Dinge, die die Welt <em>sind</em>. Besungen wird der Flug des Pelikans ebenso wie die Schlangen am See, Wälder und Wind… Die Lachse (siehe oben) erfreuen das Songschreiberherz, so scheint es, nicht in erster Linie, weil sie gegen den Strom schwimmen oder mühelos da abtauchen, wo Menschen an einer Grenze Nationen gegründet haben. Sondern erst einmal: einfach weil es sie gibt. Deshalb hat man auch nicht den Eindruck, Kitsch und Plattitüden zu lauschen, sondern so etwas wie dem Klang der Ehrlichkeit.</p>
<p>Selbst in tendenziell politischeren Songs wie „We’re al Americans“ (&#8222;Ebb&#8220;), spielen weniger Zorn und Wut mit, als viel mehr das ganze perplexe Unverständnis des guten Menschen im Angesicht von Macht und Gewalt. Die Stadt-Ballade „Pyramid“ (Everyone here&#8230;&#8220;) klingt fast bedrohlich &#8211; unüberhörbar die Sehnsucht nach einer längst verlorenen (oder noch nie erreichten?) Idylle.</p>
<p>Die Kunde von seiner besseren<em> </em>Welt geht Miller ganz leicht von den Lippen. Er sieht sie klar, weil es die ist, die vor ihm liegt, einfach aus einer etwas anderen Perspektive betrachtet. Vielleicht lohnt es sich eben doch, das Fenster zu öffnen und diese Welt reinzulassen. Die unsägliche Traurigkeit, die dennoch in seinen Liedern klingt, lässt den Zuhörer auf ein Universum hoffen, in dem solche Klarheit nicht als Naivität verhallt. Yes, we can.</p>
<p><em>Das nächste Mal ist Sarsaparilla live zu sehen am 4. September beim <a href="http://raw-flohmarkt.de/">RAW Flohmarkt</a> in Berlin, am 22. September beim Hamburger <a href="http://music.reeperbahnfestival.com/index.php?lang=de&amp;RF_TIMETABLE=6102028ce461bd08bd3865c64ce43dd9">Reeperbahn Festival</a> und am 4. Dezember im Berliner <a href="http://www.hilde-berlin.com/?p=2455">Café Hilde</a>.</em></p>
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