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	<title>Kommentare zu: Echt digital und unglaublich nah &#124; Kunst global im Google Art Project</title>
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	<description>Notizen zur Kultur</description>
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		<title>Von: email@rolfweidemann.de</title>
		<link>http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/google-art-project/comment-page-1/#comment-17928</link>
		<dc:creator><![CDATA[email@rolfweidemann.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 04:58:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Merkwürdig, bei mir jedenfalls kommen diese digitalen Kunstwerke nicht &quot;wirklich&quot; an. Liegt es daran, dass alles denselben Rahmen hat: 1024 Pixel breit und 600 Pixel hoch auf dem Monitor meines Netbooks? Ich schaffe es einfach nicht, davor zu sitzen und mich darin zu versenken. Allenfalls kann ich mit distanzierter Betrachtungsweise  das letzte Detail pixelig machen und hoffen, so etwas vom Werk zu erahnen, was über das Detail hinausgeht.  Mir gelingt es aber nicht. 

Ein Hilfsmittel für Spezialisten also, vielleicht. Jedenfalls für solche, denen weder der Begriff &quot;Betrachtungsabstand&quot; aus der Perspektive noch der technische Begriff &quot;Delta E&quot; bei Farbreproduktionen irgend etwas sagt. Und die selbst Bilder genauso seelenlos betrachten, wie die Scanner von Google.

Dass die Abbildung hinter der Begegnung mit dem Objekt in der Wirkung weit zurück bleibt, ist eine Binsenweisheit der Mediendidaktik. Das gilt nicht nur für Brathähnchen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Merkwürdig, bei mir jedenfalls kommen diese digitalen Kunstwerke nicht &#8222;wirklich&#8220; an. Liegt es daran, dass alles denselben Rahmen hat: 1024 Pixel breit und 600 Pixel hoch auf dem Monitor meines Netbooks? Ich schaffe es einfach nicht, davor zu sitzen und mich darin zu versenken. Allenfalls kann ich mit distanzierter Betrachtungsweise  das letzte Detail pixelig machen und hoffen, so etwas vom Werk zu erahnen, was über das Detail hinausgeht.  Mir gelingt es aber nicht. </p>
<p>Ein Hilfsmittel für Spezialisten also, vielleicht. Jedenfalls für solche, denen weder der Begriff &#8222;Betrachtungsabstand&#8220; aus der Perspektive noch der technische Begriff &#8222;Delta E&#8220; bei Farbreproduktionen irgend etwas sagt. Und die selbst Bilder genauso seelenlos betrachten, wie die Scanner von Google.</p>
<p>Dass die Abbildung hinter der Begegnung mit dem Objekt in der Wirkung weit zurück bleibt, ist eine Binsenweisheit der Mediendidaktik. Das gilt nicht nur für Brathähnchen.</p>
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		<title>Von: Janin</title>
		<link>http://xn--schnschrift-tfb.org/artikel/google-art-project/comment-page-1/#comment-177</link>
		<dc:creator><![CDATA[Janin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 22:19:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da stellt sich mir die Frage in wiefern man das Google Art Project mit Walter Benjamins Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ in Verbindung bringen kann. Man könnte sich auf Benjamin beziehen und diese veränderte digitale Betrachtungsweise des Kunstwerks als Auraverlust bewerten. Folgt man Benjamins Gedanken, so wird das historische Kunstwerk durch die technisch reproduzierte Darstellungsweise wie im Google Art Project aus seinem metaphysischen Rahmen in einen sozialen gestellt und damit ein Stück weit politisch. Doch will/soll/darf Kunst politisch sein? Was also passiert mit der Kunst in diesem Kontext?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da stellt sich mir die Frage in wiefern man das Google Art Project mit Walter Benjamins Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ in Verbindung bringen kann. Man könnte sich auf Benjamin beziehen und diese veränderte digitale Betrachtungsweise des Kunstwerks als Auraverlust bewerten. Folgt man Benjamins Gedanken, so wird das historische Kunstwerk durch die technisch reproduzierte Darstellungsweise wie im Google Art Project aus seinem metaphysischen Rahmen in einen sozialen gestellt und damit ein Stück weit politisch. Doch will/soll/darf Kunst politisch sein? Was also passiert mit der Kunst in diesem Kontext?</p>
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